Zum Weltfrauentag: „Der Weltfrauentag ist für mich kein symbolischer Tag. Er ist ein Versprechen.“

Nach der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 gründete Zusan Osmani die Plattform Female Union. Ihr Ziel: eine Stimme für diejenigen sein, die kaum Sichtbarkeit haben. Hoffnung geben, wo Chancen verweigert werden. Und Debatten offenhalten, wo Schweigen bequemer wäre.

Für sie ist die Situation afghanischer Frauen keine entfernte Schlagzeile. Sie ist Teil ihrer Identität, ihrer Verantwortung und ihres inneren Antriebs.

Auch wenn sie nicht in Afghanistan aufgewachsen ist, sagt sie klar:
“Solange afghanischen Frauen ihre Rechte genommen werden, werde ich nicht leiser.”

Female Union versteht sich als Projekt, das auf Solidarität, Widerstandskraft und gemeinschaftlichem Handeln basiert. Getragen von der Überzeugung, dass Schweigen Ungerechtigkeit ermöglicht und Sichtbarkeit Veränderung schafft.

Zusan Osmani glaubt daran, dass wir nur gemeinsam eine gerechtere, gleichberechtigtere und menschlichere Welt gestalten können. Eine Welt, in der Frauen gesehen, gehört und befähigt werden, ihre Zukunft selbst zu formen.

Mehr zu ihrer Arbeit: @female_union | www.female-union.com

Der Beitrag folgte einem Aufruf zum Weltfrauentag 2026.

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